Premiere! Heute gibt es den ersten Gastartikel überhaupt auf meinem Blog. Diese Ehre wird meinem Bloggerkollegen „Reumeier“ von Reumeiers Dies und Das zu Teil. Auf seinem Blog und auf seinem Twitter-Account befasst er sich mit allem was der Nerdherz begehrt: Comics, Games, Filme, Serien und Co. Schaut doch mal vorbei!

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Was bedeutet Star Wars eigentlich für mich?

Als Luziferian mich gefragt hat ob ich ihm einen Gastbeitrag für seine Star Wars Woche schreibe war ich natürlich sofort dabei. Nicht nur weil Blogger zusammenhalten sollten, sondern auch weil das Thema Star Wars bis heute eines meiner größten Herzensangelegenheiten ist. Ich war gerade einmal sieben als ich bei meinem Cousin übernachtete und er mir die Welt zeigte. Er legte den ersten Krieg der Sterne ein und ich war diesem Franchise von der ersten Sekunde an erlegen. Damals war mir noch gar nicht bewusst wie groß das eigentlich damals schon war. Ich weiß nur das ich begeistert meinen Eltern davon berichtete und die eigentlich gar nicht begeistert davon waren das ich die Filme schon gesehen hatte. Ich war eigentlich noch zu jung dafür aber ich war davon „infiziert“, ich musste nun auch die anderen Filme sehen und ab diesem Zeitpunkt gab es für mich nur noch ein Thema: Star Wars. Ich trug Star Wars Shirts, meine Spielsachen waren von Star Wars dominiert und ich zeichnete, mehr schlecht als recht, Star Wars Schlachten.
Im Jahr 1999 (Erscheinungsjahr von Episode I) war mein damals acht jähriges Herz dann endgültig hin und weg. Aus heutiger Sicht erkenne ich die Schwächen der Prequels an, doch ich sehe sie immer noch aus den Augen eines Kindes. Was habe ich bei Jar Jar gelacht (okay, heute nicht mehr), wie cool waren bitte die Kampfdroiden und wie einschüchternd und böse war eigentlich Darth Maul? Heute erkenne ich natürlich das Jar Jar nervt, die Kampfdroiden alle aus dem Computer stammen und Darth Maul geradezu sträflich unterentwickelt war, doch das war mir damals egal. Und auch heute noch sehe ich mir die Prequels recht gerne an (den zweiten Teil skippe ich aber mehr oder weniger durch. Wer will schon einen Dialog über Sand hören?).
Aber was ist Star Wars nun eigentlich für mich? Ich könnte sagen es ist ein riesiges Loch in das ich gerne Geld werfe. Ich besitze Bücher, Comics, Filme (mehrfach), Figuren, Schwerter und Krimskrams und das alles nur weil dieser Name draufsteht. Am Ende muss ich mir vermutlich die Frage stellen ob es das alles Wert war und die Antwort steht für mich heute fest: Auf jeden Fall! Star Wars ist nicht weniger als ein Teil meines Lebens. Ich wäre vermutlich nicht der heutige „Nerd“ der ich bin, wenn ich damals die Filme nicht erlebt hätte. Und ich weiß auch nicht wie es ausgesehen hätte, wenn ich die Filme in einer anderen Reihenfolge genossen hätte. Vielleicht wäre dann ein großer Schock gefolgt warum die Episoden I-III so anders waren und die anderen Filme so alt aussehen? Vielleicht wäre es dann aber auch noch einmal ganz anders gekommen.
Ich sehe mir jeden Film mindestens einmal im Jahr an, verschlinge Comics, spiele die Videospiele und werde zu jedem Spin-Off und jeder möglichen Fortsetzung ins Kino rennen. Objektiv betrachtet sind die Star Wars Filme vielleicht nicht die besten Filme in diesem Universum und doch kann ich sagen es ist meine absolute Lieblingsfilmreihe. Und wenn es ein Film schafft mich VIER Mal ins Kino zu locken (Episode VII), dann kann ich eigentlich auch keine andere Antwort geben. Star Wars ist ein großer Teil meines Lebens und wird es vermutlich auch lange Zeit, wenn nicht sogar für immer, bleiben.

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