Lady Mechanika Bd. 2: An Bord der Helio-Arx

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© Splitter Verlag

Fakten

Comic: Lady Mechanika Band 2:
An Bord der Helio-Arx

Autor: Joe Benitez, M. M. Chen
Zeichner: Joe Benitez, Martin Montiel
Kolorist: Peter Steigerwald, Mike Garcia
Verlag: Splitter
Seiten: 128
Sprache: Deutsch
Lesezeit: ca. 80 Minuten
Format: 20,3 x 1,8 x 28,2 cm
Erschienen: 22.01.18
Preis: 19,80 € (affiliate Link)

Handlung

Lady Mechanikas Nachforschungen nach dem Verbleib der mechanischen Leiche und der Suche nach ihren eigenen Ursprüngen führen sie an Bord von Blackpools neuem Luftschiff der Helio-Arx. Dort bekommt sich es nicht nur mit Wachen, sondern auch wieder mit dem mysteriösen Cain zu tun, der mehr zu wissen scheint als er preisgibt…
Nach den Geschehnissen an Bord des Luftschiffs wartet bereits der nächste Fall, das nächste Abendteuer, auf die taffe junge Frau. Als sie von einem Job in den Alpen nach England zurückkehrt tritt das Mädchen Winifred an sie heran. Das Mädchen sorgt sich um ihren Großvater, der in Afrika nach einer sagenumwobenen verschollenen Stadt sucht und schon viel zu lange nichts mehr von sich hören ließ. Mechanika sieht darin allerdings keinen ernstzunehmenden Fall – bis sie das Mädchen am nächsten Tag nach Hause bringt…

Kurzreview

Band zwei der Serie von Joe Benitez setzt genau dort ein wo der vorige Band endete und erzählt die Geschichte direkt fort. Da es sich gewissermaßen um das Finale des ersten Arcs handelt möchte ich auf die Handlung nicht weiter eingehen. Eines sei jedoch verraten: Es bleibt spannend! Denn Cain bringt eine gewisse übernatürliche Note mit ins Spiel. Wie das genau aussieht verrate ich natürlich nicht. Da der Abschluss der ersten Geschichte recht storylastig ist und wenig Neues über die Charaktere verrät gehe ich nicht weiter ins Detail. Ein bisschen mehr gibt da der Auftakt des zweiten Arcs her. Der zeigt nämlich ein bisschen auf, welche Bandbreite die Jobs von Mechanika abdecken. Von der Aufpasserin für reiche Jäger bis zur Privatermittlerin geht die mechanisierte Frau nämlich allerhand Tätigkeiten nach. Der Beginn der neuen Geschichte verrät ansonsten auch nicht viel neues über die Heldin des Comics. Dafür erfahren wir etwas mehr über die Welt: Die Wissenschaft und die Künste nehmen einen sehr hohen Stellenwert ein. Besonders in den gehobenen Gesellschaftsschichten. Es regiert ein gewisser Forschungsdrang und das Ansehen für die eigene Forschung und die technologische Entwicklung sind was viele Menschen antreibt auch große Strapazen auf sich zu nehmen. Zudem ist jeder der was auf sich hält Mitglied verschiedener Forscherligen oder Geheimbünde. Genau in diese Welt zieht ihr neuer Fall Mechanika. Außerdem gibt es außer Künstlich erschaffenen Kreaturen auch Fabelwesen wie etwa Yetis. Alles in allem ist die Steampunk Welt also wie Geschaffen für Verschwörungen, Abenteuer und Kriminalfälle. Es dürfte spannendbleiben.
Nach wie vor ist die Optik des Comics ein echter Hingucker. An allen Ecken und Enden erblickt man mechanische Gerätschaften, abstruse Fahr- und Flugzeuge, opulente viktoriansche Gebäude und Kleidung. Alles ist dabei in stimmige matte Farben gekleidet. Auch wenn jeweils ein zweiter Zeichner und Kolorist das Zweiergespann Benitez/Steigerwald ergänzen bleibt der Look sehr kohärent. In manchen Zeichnungen fällt lediglich ein etwas gröberer aber nicht weniger detaillierter und feiner Strich auf. Wie auch im Vorgängerband fällt der Comic aus dem Hause Splitter auch wieder durch sein schönes Design und die tolle matte Hardcovergestaltung auf. Alles fühlt sich sehr wertig und angenehm an.

Fazit

Zum zweiten Band von Lady Mechanika gibt es nicht viel mehr zu sagen als zum ersten. Das liegt nicht etwa an geringerer Qualität, sondern schlicht daran, dass der Band mit dem Ende des ersten und dem Auftakt des zweiten Bandes zweigeteilt ist. So lässt sich zu beidem insgesamt nicht viel erzählen. Dem Lesespaß tut dies Dank der tollen Optik, der charismatischen Heldin und dem schönen Steampunksetting allerdings keinen Abbruch. Vor allem schafft es der zweite Band die Welt, in der Mechanika lebt, etwas weiter auszubauen und klarer zu umreißen. Die Serie bleibt so weiter spannend und absolut lesenswert.

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