Doctor Strange (Jason Aaron Run) Bd. 4 & 5

Fakten

Comics: Doctor Strange Bd. 4: Blut im Äther
Doctor Strange Bd. 5: Der talentierte Mr. Misery
Autor: Jason Aaron und andere
Zeichner: Chris Bachalo und andere
Kolorist: Chris Bachalo und andere
Verlag: Panini Comics (Marvel)
Seiten: 108-124/Band
Sprache: Deutsch
Lesezeit: ca. 60 Minuten/Band
Format: 16,9 x 1 x 25,9 cm
Erschienen: Bd. 5: 11.04.17
Preis: 12,99 € | 14,99 € (affiliate Links)

Handlung

Der Angriff der Empirikul ist zwar erfolgreich abgewehrt doch Stephen Strange ist schwach wie nie. Es ist kaum noch Magie übrig in seiner Welt. Und seine Schwäche bleibt nicht unbemerkt. Blut im Äther lockt üble Gestalten wie Satana, Baron Mordo und sogar Dormammu höchstselbst haben es auf den obersten Magier abgesehen. Doch die wahre Bedrohung für den Doctor, seine rechte Hand Wong und seine Bibliothekarin Zelma Stanton ist jenes Wesen, dass sich selbst Mr. Misery nennt und aus Stephens Leid und Qual geboren wurde…

Kurzreview

Der neue Arc um Mr. Misery knüpft fast unmittelbar an das Ende des Krieges gegen die Empirikul an. Zwar bekommt es Stephen Strange nicht mit einer ganzen Armee dafür jedoch mit vielen verschiedenen Feinden zu tun, die alle unterschiedliche Pläne für ihn haben. Also ist eigentlich fast alles wie immer. Aber nur fast, denn noch immer ist die Magie beinahe restlos verschwunden. Und genau diese Schwäche Stephens hoffen seine Feinde ausnutzen zu können. Soweit war das sogar schon die ganze Handlung des vierten Bandes. Dass sich der düstere Mr. Misery als hartnäckigster seiner Gegner entpuppt dürfe wenig überraschend sein, handelt es sich doch schließlich um einen Teil des Magiers selbst. Grade die kürze des Handlungsbogens und die relative Einfachheit schmecken zwar ein bisschen nach Fillermaterial machen aber genauso viel Spaß wie der vorherige Arc. Dafür sorgen vor allem Stephens und Zelmas lockere Mundwerke, die Gastauftritte früherer Gegner und die schönen Zeichnungen. Auch Mr. Miserys hinterlistige Pläne um Stephen leiden zu lassen würzen den Comic.
Nicht nur zeitlich gesehen ist der neue Handlungsbogen um den „talentierten Mr. Misery“ eine konsequente Fortsetzung der ersten Bände der Serie. Auch Inhaltlich knüpft Aaron wieder am Preis der Magie an. Die Erschaffung eines Wesens aus seinem Leid und seiner Qual als Preis für seine Magie war bloß ein Aufschub. Schlussendlich muss der Doctor jetzt nämlich doch die Suppe auslöffeln und sich seiner Verantwortung und somit seinen „Schulden“ stellen. Und da Misery auch noch Stephens wichtigsten Begleiter in die Angelegenheit hineinzieht wächst der Druck auf den Zauberer.
Jason Aarons Doctor Strange Run lebt eindeutig vom Kontrast, von Gegensätzen. Auf der einen Seite sind die Themen teils sehr düster, persönlich und geradezu dramatisch und andererseits punktet die Serie mit ihren teils absurden aber häufig witzigen Ideen und flotten Sprüchen. Dass Lockert alles auf macht die Serie aber nie zur Lachnummer. Beides fügt sich homogen zusammen und schlägt sich ebenso im Artwork nieder. Dieses setzt nämlich ebenso auf starke Kontraste. Auf der einen Seite setzt der Comic auf kräftige Farben lässt aber gleichermaßen vieles in alles verzehrenden Schatten verschwinden. Aber auch die Zeichnungen selbst beinhalten sowohl kleinere Slapstickeinlagen und überzeichnete Grimassen als auch düstere Kreaturen wie den wirklich cool und gleichermaßen abstoßenden designten Mr. Misery.

Fazit

Der eher kurze und sich manchmal eher nach einem Filler anfühlende dafür aber sehr persönliche Handlungsbogen um den geschwächten obersten Magier und seinen Kampf gegen Mr. Misery schließt Jason Aarons Doctor Strange gelungen ab. Im Gegensatz zum Kampf gegen die Empirikul fallen die Bände vier und fünf zwar minimal ab sind aber immer noch wirklich gut und vor allem höchst unterhaltsam. Es ist düster, es ist witzig und es sieht gut aus. Ich bin gespannt wie es nach dem Wechsel des Kreativteams weitergeht.

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