Star WarsVol. 7: The Ashes of Jedha

Starwars2015-38-final
© Marvel

Fakten

Comic: Star Wars Vol. 7: The Ashes of Jedha
Autor: Kieron Gillen
Zeichner: Salvador Larroca
Kolorist: GURU-eFX
Verlag: Marvel
Seiten: 136
Sprache: Englisch
Lesezeit: ca. 60 Minuten
Format: 17,1 x 0,3 x 26 cm
Erschienen: 03.04.2018
Preis: 15,11 € (affiliate Link, Stand: 15.05.18)

Handlung

Die Rebellen um Prinzessin Leia Organa, Luke Skywalker und Hand Solo sind nach wie vor auf der Suche nach einer neuen Basis für die Allianz. Auf ihrer Suche legen sie einen Zwischenstopp auf Jedha ein um in den Überbleibseln von Saw Guerreras Partisanen Verbündete zu finden und den Schaden zu begutachten, den das Imperium mithilfe des Todessterns angerichtet hat. Luke hofft außerdem mithilfe von Chulco, einem Anwärter des Ordens der Whills, mehr über die Macht zu erfahren.
Doch auch das Imperium ist nicht untätig auf Jedha und versucht dem zerstörten Mond mit Unterstützung der Königin von Shu-Torun seine letzten Kyberkristalle zu entreißen…

Kurzreview

Nach den eher kleineren parallelen Episoden in Aarons letztem Arc der Serie hat nun Kieron Gillen übernommen und feiert mit diesem Sammelband seinen Einstand – und der ist durchaus gelungen und unterhaltsam. Das liegt zum einen am unmittelbaren Bezug auf den Kinofilm Rogue One, der an allen Ecken und Enden zu spüren ist. So gibt es unter anderem auch den cool designten Benthic, Guerreras Rechte Hand, zu sehen. Außerdem bekommen wir endlich die gravierenden Auswirkungen auf Jedha und das Leben auf dem Wüstenmond näher zu sehen. Aber auch die Story an sich ist gut erzählt und durchaus spannend. So gibt es gleich ein paar kleinere und größere Wendungen und für die Rebellenallianz in einem größeren Rahmen betrachtet ist die Wiederannäherung an die Partisanen sicherlich auch nicht unbedeutend. Durch den starken Bezug auf Rogue One und dem gut eingefangenen Star Wars Humor rund um die Hauptcharaktere Han, Luke und Leia dürfte der Comic dieses Mal tatsächlich für jeden etwas in petto haben. Besonders Han und Luke dürfen dieses Mal nicht nur mit großer Klappe beziehungsweise Jedimomenten sondern vor allem auch mit Charaktermomenten glänzen, die einen wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung markieren. Han zum Beispiel setzt sich erstmals damit auseinander was es eigentlich bedeutet der „Captain“ des Falken zu sein und Luke lernt die dunkle Seite der macht kennen. Natürlich ist Hans Mundwerk trotzdem lose wie eh und je. Doch dieses Mal auch nicht unbedingt zu seinem Nachteil. Aber auch Leia trägt einen großen Teil und enorm wichtigen Teil zur Story bei, der das Handeln der Rebellen nachhaltig prägen könnte.
Leider muss man auf der optischen Ebene wieder Abstriche machen: Larrocas Zeichenstil ist nach wie vor…. Streitbar – um nicht hässlich zu sagen. Das liegt wieder an den (getraceten) Gesichtern, den merkwürdigen Highlights und den teils üblen Deformierungen. Aliens, Helme oder Roboter hingegen sehen wieder super aus – wie kann das nur so inkonsistent sein? Die Hintergründe und die Farbgebung und die allgemeine Lichtstimmung wiederum gefallen mir gut. Es wird höchste Eisenbahn Larroca abzuziehen.

Fazit

Nach nun inzwischen sechs Bänden hat Jason Aaron die Feder inzwischen an Kieron Gillen weitergereicht, der Storytechisch mit dem siebten Band einen wirklich guten Einstand abliefert. Der starke Bezug auf Rogue One, die Charakterentwicklungen und die wendungsreiche Story unterhalten mit dem typischen Star Wars Humor angereichert bestens. Ich würde mir wünschen, dass die Entwicklungen dieses Arcs für den weiteren Verlauf der Serie von Bedeutung wären. Nun bin ich auf den nächsten Band gespannt.

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