Wayward Vol. 2: Ties that bind

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© Image Comics

Fakten

Comic: Wayward Volume 2: Ties that bind
Autor: Jim Zub
Zeichner: Steve Cummings
Koloristen: Tamra Bonvillain, Ludwig Olimba
Verlag: Image Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 136
Lesezeit: ca 60 Minuten
Format: 16,5 x 0,8 x 25,7 cm
Erschienen: 08.09.2015
Preis: 14,85 € (affiliate Link, Stand: 06.07.18)

Handlung

Drei Monate nach der verheerenden ersten Konfrontation mit dem Yokai Nurarihyon bleiben Rori und Shirai verschwunden und Ayani und Nikaido müssen zu zweit mit den Yokai fertig werden. Ohara Emi, eine Mitschülerin von Rori, entdeckt indes ungewöhnliche eigene Kräfte: Sie kann bestimmte Materialen kontrollieren, verformen oder Eigenschaften von ihnen übernehmen. Das ruft ziemlich schnell ein paar Kitsune auf den Plan. Wie schon Rori zuvor wird auch Emi von Ayane mit Unterstützung von Nikaido gerettet und rekrutiert. Gemeinsam versuchen die drei einen Plan zu schmieden, doch u dritt können sie wenig herausfinden und ausrichten… Es wird Zeit, dass Rori wiederauftaucht, denn sie ist die einzige, die den Weg weisen kann.

Kurzreview

Da ich erst vor wenigen Tagen den ersten Sammelband besprochen habe baue ich auf das erste Review auf (und gehe nicht bei allem in Detail, das ich bereits zuvor diskutiert habe) und steige heute einfach direkt in den zweiten Band ein. Dieser setzt drei Monate nach dem Ende des ersten Arcs ein und spiegelt zu Beginn die ersten Kapitel der Serie. Dabei folgt die Story einem völlig neuen Charakter, der Schülerin Ohara Emi, die auf die gleiche Schule geht wie Rori. In ganz ähnlicher Manier wie bei der Halbjapanerin lernt der Leser ihren Alltag und ihr Leben kennen, das als „good japanese girl“ so ganz anders ist als Roris. Ihr Alltag ist immer durchgeplant, geordnet und ihre Zukunft vorherbestimmt und sie fühlt sich etwas als Sklavin des japanischen Systems. Darum wirbeln der Angriff einiger Kitsune und die Rettung durch Ayane sowie die Entdeckung ihrer Kräfte ihr Leben genau durcheinander wie es Rori wiederfahren ist. Die neue Bedrohung macht Emi zwar Angst, doch ihre neuen Freunde Ayane und Nikaido sowie ihre neuen Kräfte bieten ihr die Möglichkeit aus ihrem Alltagstrott auszubrechen und eine neu gewonnene Freiheit zu entdecken. In der zweiten Hälfte nimmt dann die Haupthandlung wieder Fahrt auf und der noch sehr unklare Konflikt mit den Yokai rückt in den Vordergrund. Die drei Teenager alleine können allerdings wenig ausrichten. Doch manchmal findet man in der verzweifelsten Stunde neue und alte Verbündete…
Wie auch in den ersten fünf Kapiteln ist das Erzähltempo sehr hoch und die straff erzählte Story steht im Vordergrund. Trotzdem erfährt der Leser am Rande immer wieder kleine Details über die Charaktere oder kann sich diese aus der Story und den Dialogen erschließen. Es ist im Laufe der Reihe also absolut mit Charakterentwicklung zu rechnen. Speziell Rori wird im Laufe der Handlung wohl eine recht starke Entwicklung durchmachen und an ihren Kräften wachsen, aber lest selbst!
Optisch macht der Comic genau dort weiter wo er Aufgehört hat und verbindet weiterhin gekonnt US-Comicstil mit Mangaoptik und sieht dabei richtig gut aus. Alleine schon wegen des tollen Looks lohnt sich die Serie. Außerdem kommt der Gedanke eine authentische Darstellung Japans abzuliefern nochmal deutlicher zum Vorschein. Das erkennt man am deutlichsten in der Beschreibung von Emis Leben und ihrem Alltag als „good japanese girl“, welches ganz eigene Probleme mit sich bringt.
Wie schon im ersten Sammelband wird der Comic mit einem mehr oder weniger interessanten Vorwort eingeleitet und mit sinnvollen und zielführenden Beschreibungen gezeigter Yokai und aufgegriffener Mythen geschlossen. Diese Erklärungen erleichtern auf jeden Fall den Einstieg in den Comic und die japanische Sagenwelt. Wieder top!

Fazit

Wer den ersten Band möchte wird auch den zweiten Band schätzen, denn alles was den ersten Arc von Wayward ausmachte zeichnet auch den zweiten aus: Hohes Erzähltempo, sympathische Figuren, coole Kräfte und eine fantastische Optik. Die Mischung aus Manga und Comic funktioniert in Volume zwei weiterhin hervorragend und dürfte Fans beider Medien gefallen.

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Ein Kommentar zu „Wayward Vol. 2: Ties that bind

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