Black Magick – Buch 2: Das Erwachen II

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© Splitter Verlag

Fakten

Comic: Black Magick – Buch 2: Das Erwachen II
Autor: Greg Rucka
Zeichner: Nicola Scott
Farbassistenz: Chiara Arena
Verlag: Splitter Verlag (Leseprobe)
Sprache: Deutsch
Seiten: 152
Lesezeit: ca 60-70 Minuten
Format: 20,5 x 1,8 x 28,3 cm
Erschienen: 01.03.2017
Preis: 22,80 € (affiliate Link)

Handlung

Als wäre nicht schon genug geschehen beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen: Rowan wird in weitere heikle Einsätze verwickelt, ihr Partner Morgan wird Vater und der Geheimbund Aira schlägt in der Stadt auf. Doch ist Aira wirklich der Feind oder hat Rowan es mit einem weitaus düsteren und mächtigeren Feind zu tun? Das letzte was sie in dieser Situation gebrauchen kann ist das angespannte Verhältnis zu Morgan und Gespräche mit der internen Ermittlung…

Kurzreview

Band zwei von Black Magick knüpft unmittelbar an die Ereignisse aus dem Auftaktband an. Nach dem dramatischen Höhepunkt der Einleitungskapitel geht es nicht minder dramatisch weiter. Auf der einen Seite geht es um Rowans persönliche Ebene. Um ihre Vergangenheit und vor allem die sich auftuende Kluft zwischen ihr und ihrem Partner Morgan, dem sie unmöglich alles erzählen kann, der ihr darum aber immer mehr misstraut. Und auf der anderen Seite wird die eigentliche Geschichte forterzählt. Es wird ziemlich schnell klar, dass die jüngsten Ereignisse zwar den Hexenjägerbund Aira auf den Plan gerufen haben, dieser jedoch nicht für die Ereignisse verantwortlich ist. Wie es sich für eine Hexenstory gehört sind natürlich weitaus finsterere Mächte am Werk – und sie wollen Rowan!
Darüber hinaus erfährt der Leser mehr über die Hexen, ihre Riten und Zauber. So werden einige vielleicht bekannte Elemente wie Wahrsagerei oder Hausgeister aufgegriffen aber auch (für mich) neue Elemente wie die Reinkarnation eingeführt. Rowans Hausgeist war übrigens mein persönliches Highlight des Bandes, denn er lockert die recht düstere Geschichte ein wenig auf und macht ziemlich Spaß. Viel mehr möchte ich über den Comic jedoch nicht verraten, denn man sollte ihn unbedingt selbst lesen. Da der Band eine unmittelbare Fortsetzung ist und die im ersten Band eingeführten Handlungsstränge nun zusammenlaufen und alles an Fahrt gewinnt lässt sich nur wenig Neues berichten und gleichzeitig aber auch kaum etwas sagen ohne zu spoilern. Darum fasse ich mich heute einfach kurz.
Optisch bleibt alles beim Alten: Es dominieren schöne und detaillierte Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die nur hin und wieder um meist dezenten Farbeinsatz ergänzt werden und den Comic in übersichtlichen und gut zu folgenden Panels bebildern. Ganz besondere Highlights sind übrigens die sehr sparsam eingesetzten dafür umso effektiveren Splashpages. Optisch nach wie vor ein Leckerbissen, der auf dem dicken matten Papier im schönen Hardcovereinband gut zur Geltung kommt.

Fazit

Black Magick Buch 2: Das Erwachen II macht genau dort weiter wo der erste Band endete. Er bietet mehr vom bereits gezeigten, lässt die Fäden langsam zusammenlaufen und gewinnt an Tempo. Waren die fantastischen und magischen Elemente im ersten Band noch etwas sparsamer eingesetzt rücken sie nun mehr in den Fokus und gewinnen zusehends an Bedeutung. Über mehrere dramatische Ereignisse hinweg offenbart sich allmählich der wahre Konflikt – und der ist spannend und vielversprechend. Wer spaß an tollen Zeichnungen hat und der Kombination aus Witchery & Crime etwas abgewinnen kann sollte sich Black Magick unbedingt anschauen, denn es lohnt sich.

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