Star Wars: Lando – Double or Norhing

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© Marvel

Fakten

Comic: Star Wars: Lando – Double or Nothing
Autor: Rodney Barnes
Künstler: Paolo Villanelli
Kolorist: Andres Mossa
Verlag: Marvel
Seiten: 112
Sprache: Englisch
Lesezeit: ca. 70 Minuten
Format: 17,1 x 0,6 x 26 cm
Erschienen: 06.11.18
Preis: 13,77 € (affiliate Link, Stand: 01.12.18)

Handlung

Ein heikler Auftrag führt das charmante Großmaul und den selbsternannten besten Schmuggler der Galaxis Lando Calrissian mit einer Ladung Waffen nach Kullgroon. Dort soll er die Waffen an versklavte Fabrikarbeiter liefern, damit diese sich ihre Freiheit erstreiten können. Das lässt sich das Imperium natürlich nicht gefallen…

Kurzreview

Lando – Double or Nothing erzählt die Geschichte von Landos letztem Deal bevor er den jungen Solo im gleichnamigen Film auf dem Planeten Vandor trifft. Somit kann man die Miniserie als Prequel-Spin-off zum Film einordnen.
Das beschreibt auch schon recht gut was der Leser zu erwarten hat, denn wir sehen einfach mehr von dem, was die Figur im Film zu bieten hatte. Das heißt jede Menge flotte Sprüche, ein bisschen zu viel Selbstvertrauen und immer einen Plan in der Hinterhand. Vor allem aber jede Menge verbale Scharmützel und Flirts zwischen Lando und der Droidendame L3-37. Wem das im Film schon nicht gefiel, der muss diesen Comic gar nicht erst in Erwägung ziehen. Alle anderen werden auch mit diesem Comic auf ihre Kosten kommen. Rein von der Handlung her gestaltet sich der Comic zwar eher unspektakulär, aber die Wortgefechte und die Figur Calrissian stehen auch ganz klar im Vordergrund. Calrissians Zusammentreffen mit seiner Auftraggeberin Kristiss und die Konfrontation mit dem Sklavendasein ihres Volkes stimmen den sonst so großmäuligen und sehr auf Äußerlichkeiten bedachten Draufgänger und Lebemann nachdenklich. Vielleicht gibt es ja doch mehr im Leben als Reichtum, Luxus und der Kick eines guten Spiels. Im größeren Star Wars Kontext ist das also wahrscheinlich eine der wichtigeren Stationen in Landos Leben, die ihn früher oder später zum ehrbaren Geschäftsmann und noch späteren Rebellen macht. Aber vor allem macht ihn das als Figur nahbar. Die Entwicklung geht dabei eher schleichend und daher nachvollziehbar von statten. Das gefiel mir wirklich gut und ist gleichzeitig wohl auch das größte was man von einer fünfteiligen Miniserie erwarten kann.
Auch optisch gibt sich der Comic keine Blöße und kann absolut überzeugen. Donald Glover ist gut getroffen, die Farbpalette stimmig und die Gesichter sowie die Gestik sind recht ausdrucksstark. Außerdem sind die Actionsequenzen relativ übersichtlich und gut nachvollziehbar gestaltet, das habe ich oft schon anders gesehen. Unter den aktuellen Star Wars Comics gefällt mir der Stil dieses Comics persönlich mit am besten.

Fazit

Die Handlung von Lando – Double or Nothing ist zwar überschaubar aber zweckmäßig, denn es stehen ganz klar die charmante Hauptfigur und ihre Entwicklung aber auch je Menge amüsante Wortgefechte mit der Droidendame L3-37 im Vordergrund. Wer das im Solo-Kinofilm schon nicht mochte kann den Comic getrost auslassen. Alle anderen können Lando dabei beobachten wie ihn der letzte Job vor seinem Zusammentreffen mit Han Solo verändert, was den Grundstein für das spätere Leben der Figur legt und dabei gut unterhalten werden.

 

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