Kurz Kommentiert 11: Zeitreisen, Zukunftsängste, gute Freunde!

Frohes Neues Jahr!

Ich wünsche euch viel Glück und Gesundheit für euch und eure lieben. Über die eher faulen Weihnachstage und die Zeit „zwischen den Jahren“ war ich nicht gänzlich untätig und habe das eine oder andere gesehen, gespielt und gelesen.

LIS
© Dontnod Entertainment & Square Enix

Life is Strange
(Videospiel)

Da ich nach Weihnachten erstmal krank im Bett lag nutzte ich die Gunst der Stunde Life is Strange auf der PS4 nachzuholen. Neuerdings erscheint Life is Strange auch für mobile Endgeräte.
In dieser Mischung aus Zeitreise-Thriller und Coming-of-Age-Independent-Film liegt der Fokus eher auf der spannenden Story und den großartigen Hauptfiguren als auf Spielmechaniken. Das soll heißen, dass man kein Videospiel im klassischen Sinne erwarten darf. Es gibt relativ viele Videosequenzen und vor allem Multiple Choice Gespräche. Der Clue dabei ist, dass sich viele Entscheidungen auf die weitere Handlung und das Endergebnis des Spiels auswirken. Und was macht man, falls man sich dumm entschieden hat oder lieber eine andere Richtung einschlagen möchte? Man dreht die Zeit zurück und führt das Gespräch erneut! Und zwar so oft, bis man das gewünschte Ergebnis erzielt. „Kurz Kommentiert 11: Zeitreisen, Zukunftsängste, gute Freunde!“ weiterlesen

Advertisements

Kurz Kommentiert 10: Teamgeist, taffe Frauen und Assassinen!

Um ein bisschen was wegzuschaffen gibt es heute Ausgabe Nummer 10 von Kurz Kommentiert!

justice-league-posterJustice League (Kino)

Ja, ich habe ihn endlich gesehen! Und was soll ich sagen? Ich war ziemlich skeptisch und bin ohne größere Erwartungen an den Film gegangen und wurde sogar positiv überrascht!
Nachdem Batman v Superman und Suicide Squad die ersten Tiefpunkte des noch recht jungen DCEU setzten und Wonder Woman hoffnungsvoll stimmte musste Warner jetzt unbedingt nachlegen. Dabei scheint man recht konsequent die größten Schwachpunkte zuerst benannter Werke angegangen zu sein und ging dazu über den Figuren Persönlichkeit und Entwicklung zuzugestehen. Das Team-Up-Setting als Ausgangslage für den ganzen Film ist dafür natürlich besonders dankbar und funktioniert soweit auch ziemlich gut. Das liegt vor allem an der Mischung des Teams. Die eher grimmigen Batman und Cyborg werden ziemlich gut durch den coolen Aquaman, die Wärme von Wonder Woman und den etwas unbedarften zu weilen ängstlichen aber motivierten Flash kontrastiert. Grade da jede der Figuren spürbar anders ist ergibt sich eine nette Dynamik, die zwar nichts wirklich neues bietet, aber zu Unterhalten weiß und alle Figuren auf ihre Weise als sympathisch charakterisiert. Klar, der Bösewicht Steppenwolf ist mal wieder absolut generisch, etwas tumb und zum Gähnen sorgt aber durch seine Stärke und Tricks für ein bisschen Alarm in der Bude. Die CGI stinkt dabei erfreulicherweise nicht so sehr ab wie noch im Wonderwoman Solo-Film. Das mag aber auch daran liegen, dass beim größten CGI-Overkill, dem Finale, fast alles aus dem Computer stammt. So fallen die Effekte im Vergleich zum real gefilmten Bild vielleicht auch nur weniger ab, weil sie weniger vermischt sind. Aber auch das Compositing wie etwa bei der Insel der Amazonen sah zumindest gefühlt besser aus als noch in Dianas Soloauftritt. „Kurz Kommentiert 10: Teamgeist, taffe Frauen und Assassinen!“ weiterlesen

Kurz Kommentiert 9: Mombies, Lichtgestalten, Demogorgons!

stranger-things-staffel-2Stranger Things Season 02 (TV-Serie, Netflix)

Was folgt auf die erste Staffel Stranger Things? Richtig, die zweite! Ende Oktober war es endlich soweit und die langerwartete Fortsetzung der Netzflixserie fand ihren Weg in unsere Wohnzimmer!
Die Handlung setzt ziemlich genau ein Jahr nach den Ereignissen der ersten Staffel ein und bietet von allem etwas mehr – Mehr Szenen in der Upside-Down, mehr Demogorgons, mehr Figuren, mehr Action! Das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Alles wird ein bisschen größer und hat nicht mehr den Underdogcharme sondern die Produzenten standen unter Zugzwang und mussten liefern. Herausgekommen ist dabei eine würdige Fortsetzung, die meines Erachtens allerdings nicht ganz an die wirklich tolle erste Staffel heranreicht. Dabei macht die Staffel eigentlich alles richtig. Vor allem die Erweiterung des Casts ist wirklich toll und passt sehr gut. Das ganze Ensemble harmoniert einfach unglaublich gut und alle Generationen tun mal wieder ihr Möglichstes um die große Katastrophe abzuwenden. Besonders positiv fallen die beiden neuen Figuren Bob und Max auf. Vor allem Bob ist einfach sympathisch – und sorgt für ein schönes Goonies Easteregg! Überhaupt stimmt das 80es-Feeling wieder. Da ist sogar eine Anlehnung an Camerons Aliens drin!
Also: Wer Staffel 1 zu „klein“ fand, dem dürfte Staffel 2 noch besser gefallen als die erste. Und wer schon die erste Staffel gar nicht mochte, der muss in die zweite gar nicht reinschauen. Für alle anderen gilt: Anschauen, wenn nicht schon geschehen! „Kurz Kommentiert 9: Mombies, Lichtgestalten, Demogorgons!“ weiterlesen

Kurz Kommentiert 8: Teenies, Tiere und Terraner!

Da es schon lange kein „kurz kommentiert“ mehr gab nutze ich die Gelegenheit einmal ein paar Serien zu verwursten, die ich kürzlich gesehen habe.

riverdaleRiverdale Staffel 1 (Netflix) 

In Riverdale, der losen Adaption der Archie- und Betty & Veronica Comics aus dem Archie-Comics-Verlag, dreht sich alles um eine Gruppe von Highschoolschülern, die eben in jener Kleinstadt Riverdale leben, lieben und leiden. Das Ganze muss man sich als eine Mischung aus Soap Opera und Krimi vorstellen. Natürlich in wesentlich hochwertiger als eine Daily Soap!
Grundlage der ersten Staffel ist nämlich der Todesfall an Musterschüler Jason Blossom, der sich ganz schnell als Mordfall entpuppt. Das hebt die Serie um vermeintlich typische Teenie-Probleme wie Mobbing, Streit, Beziehungswirren, Eifersucht, Cliquenrivalitäten und Familienfehden deutlich von echten Soaps ab. Eigentlich alles Dinge mit denen ich gar nichts anfangen kann. Und dennoch: Irgendwie schafft es die Serie wirklich spannend zu sein und richtig Bock auf die nächste Folge zu machen. Und das hat bei mir schon lange keine Serie mehr geschafft! Die Hauptfiguren sind zumindest von Beginn an sympathisch und soweit gut besetzt und gespielt. Dass sich die Sympathien im Laufe der Staffel mitunter durchaus verschieben können ist eine der Stärken der Serie. Keiner ist ein Saubermann mit weißer Weste aber auch niemand ist nur böse, selbstsüchtig oder eine „dreckige Bitch“. Natürlich ist das zum Wohle des Unterhaltungsfaktors alles überzogen, machte mir aber wirklich spaß. Ein bisschen Drama, ein bisschen Komödie, ein bisschen Krimi – Riverdale ist vieles. Sicher hat die Staffel auch Schwächen, aber sie bleibt stets höchst unterhaltsam. „Kurz Kommentiert 8: Teenies, Tiere und Terraner!“ weiterlesen

Kurz Kommentiert #7: The Baby, The Girl & The Junkies

baby-driver-poster
© Sony Pictures

Baby Driver [Kino]

Auf Baby Driver habe ich sehr lange gewartet, denn ich liebe Scott Pilgrim und die Cornetto Trilogie! Letzten Mittwoch hatte ich dann das Glück Edgar Wrights neues Werk bereits einige Wochen vor Kinostart in einer Sneak-Preview sehen zu dürfen.
Ich wurde nicht enttäuscht! Baby Driver – zugegeben, der Name ist reichlich bescheiden – bietet alles was man an Edgar Wright-Filmen lieben kann: Coole Schnitte, absurd komische Dialoge, schrullige Figuren, auf die Musik abgestimmte Choreografien und andersartige Situationskomik. Das Ganze wildert dieses Mal im Bereich der Heist-Movies und Gaunerkomödien. Die Story ist hierbei absolut Genreüblich: Der (Anti-)Held Baby möchte aus seinem Job als Fluchtwagenfahrer aussteigen nachdem er alle seine Schulden getilgt hat. Dann tritt auch noch die süße Kellnerin Deborah in sein Leben und auf einmal geht es nicht mehr nur um ihm. Doch das mit dem Aussteigen ist in Gangsterkreisen ja immer so eine Sache… „Kurz Kommentiert #7: The Baby, The Girl & The Junkies“ weiterlesen

Kurz Kommentiert 6: Von Zombies, Helden und Experimenten

Morgan_film_poster
© 2016 Twentieth Century Fox

Das Morgan Projekt

Als ich den Trailer gesehen habe, dachte ich sofort: Ah, eine Mischung aus Ex Machina und Splice, könnte spannend werden! Dass mit der Mischung aus Ex Machina und Splice kommt ziemlich gut hin. Nur dass mit cool leider eher weniger. Die grundsätzliche Handlung ist nämlich leider recht vorhersehbar, genreüblich und verpasst dabei leider eigene Ideen und somit Originalität mit ins Spiel zu bringen. Auch der finale Twist war irgendwie absehbar und wenig überraschend. Dabei fing doch alles mit dem recht spektakulären Marketingkniff an, dass der Trailer zum Film von einer künstlichen Intelligenz geschnitten wurde. Das ist doch mal eine megacoole Idee, wenn es um künstliches Leben geht. Leider hat man verpasst dieselbe Kreativität auch in den Film einfließen zu lassen.
Der Film ist bei weitem nicht schlecht, das Produktionsdesign und die Optik wissen sogar zu gefallen, doch die eher lahme Handlung und die völlig belanglosen uninteressanten Charaktere bremsen das Potential, dass im Themenkomplex der Erschaffung künstlichen Lebens liegt, ziemlich aus. Weder fiebert man mit noch werden moralische oder philosophische Fragen aufgeworfen oder gar behandelt. Was bleibt ist ein Film mit kleinen Logiklöchern, den man sich zwar gut einmal ansehen kann, den man danach jedoch ziemlich schnell wieder vergisst. Schade. „Kurz Kommentiert 6: Von Zombies, Helden und Experimenten“ weiterlesen

Kurz Kommentiert 5: The Ghost in the Shell 1.5 & Jeeg Robot

The Ghost in the Shell 1.5 – Human Error Processor (Manga, Egmont Manga, Februar 2017)

U_9382_1A_EMA_THE_GHOST_IN_THE_SHELL_15_HUMAN_ERROR_PROCESSOR_15
Cover. Masamune Shirow/Egmont Manga (Quelle: http://www.egmont-manga.de/buch/human-error-processor/)

Human Error umfasst 4 Kurzgeschichten, die laut Autor in der Schaffensphase um den Original Manga herum entstanden. Aus dieser Zeit hatte Shirow noch allerhand Entwürfe übrig, die nicht mit in den ersten Band passten. Diese Kurzgeschichten erzählen Episoden aus dem Alltag von Sektion 9 nach dem Verschwinden von Major Kusanagi. Der Fokus liegt hier ganz klar auf Togusa und seinem neuen Kollegen Azuma. Natürlich spielt auch Kusanagis ehemaliger Partner Batou wieder eine Rolle.
Wie Masamune Shirow auf den letzten Seiten des Manga erzählt, wollte er verstärkt den Alltag bei der Ermittlungsarbeit Darstellen, da dieser während des Falls um Puppet Master und drum herum eher etwas zu kurz kam. Dabei räumt er auch ein, dass die Kurzgeschichten relativ grob ausgearbeitet sind. An den Zeichnungen ist das nicht auszumachen, die sind Qualitativ auf dem Niveau des Hauptwerkes. Die Geschichten an sich empfand ich auf Grund des fehlenden Zusammenhangs allerdings zwar kurzweilig, längerfristig jedoch eher belanglos. Tiefgang sollte man hier absolut nicht erwarten. Man liest die Geschichten einmal, wird dabei durchaus unterhalten aber vergisst sie auch schnell wieder. Fakt am Rande: Eine der Geschichten scheint den Auftakt von Ghost in the Shell 2: Innocence inspiriert zu haben, denn die Ausgangslage ist schon sehr ähnlich.
Wie Band 1 und 2 der Neuauflage seitens Egmont Manga präsentiert sich auch der Bonusband 1.5 im wirklich wertigen Hardcovereinband. Das ist haptisch wirklich Oberklasse. Auch beginnt jedes Kapitel wieder mit drei Farbseiten. Das sind insgesamt weniger als in den Hauptbänden. Auch der Gesamtumfang fällt deutlich Schmaler aus: Nach 184 Seiten und plus-minus 2 ½ Stunden ist man durch. Bei einem Preis von nur 2 Euro weniger (gegenüber den Hauptwerken), also 23 Euro, fand ich das Preisleistungsverhältnis eher unbefriedigend.

Sie nannten ihn Jeeg Robot (Film, 2015) „Kurz Kommentiert 5: The Ghost in the Shell 1.5 & Jeeg Robot“ weiterlesen

Kurz Kommentiert 4: Witwen, Wyrmer, Wörterbücher

25605
by Ian Bertram, Colors: Dave Stewart, Dark Horse Comics (Quelle: https://www.darkhorse.com/Books/25-605/House-of-Penance-TPB

House of Penance (Comic TPB, Dark Horse Comics)

Manchmal gibt es Werke, bei denen weiß man nicht so recht was man von ihnen halten soll oder hat es schwer die eigene Meinung in Worte zu fassen. Genau so eine Graphic Novel ist House of Penance. Im Zentrum der Geschichte steht die Witwe Winchester, eine der Erben des gleichnamigen Waffenfabrikanten. Doch statt an Absatz und Profit durch Waffenverkäufe ist Lady Winchester viel mehr am Einsammeln und Einschmelzen von Waffen interessiert. Aus dem Metall lässt sie Hämmer herstellen. Denn sie ist überzeugt, dass auf ihrer Familie als Strafe für all das Blutvergießen, dass sie mit ihren Waffen ermöglicht haben, ein Fluch lastet. Dieser Fluch nahm ihr bereits Mann und Tochter. Der einzige Weg den Fluch abzuwenden ist der Bau eines monströsen Hauses. Es ist nie fertig. Es wird immer an-, ab- und umgebaut, denn die Hammerschläge der Bauarbeiter dürfen niemals verstummen. Sie ähneln dem Geräusch eines Schusses und helfen die bösen Geister, die nach Lady Winchester trachten, zu vertreiben. Um ihr Werk zu bewerkstelligen bietet Sie jedem im Austausch gegen seine Waffen und Arbeitskraft Obdach. So kann rund um die Uhr in mehreren Schichten gearbeitet werden um das Böse fernzuhalten…

House-of-Penance-002-022
by Ian Bertram, Colors: Dave Stewart, Dark Horse Comics

Wie man schon ahnen kann ist die Story etwas eigen und driftet ein wenig ins mystisch-esoterische. Die Geschichte gefiel mir dabei aber eigentlich ganz gut und Lady Winchester mochte ich. Auch wenn der Leser die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt bekommt wirkt die Erzählweise doch manchmal etwas distanziert obwohl man sogar Träume oder Visionen der Heldin miterlebt. Der Funkte ist bei mir also nicht vollends übergesprungen. Trotzdem hat mich der Band über die Dauer von etwa 90 Minuten gut unterhalten. Dazu trägt auch der stimmige Akzent bzw. die Mundart einiger Charaktere bei. Manchmal stockte darum aber kurz und musste einen Satz zweimal Lesen. Wirklich hervor sticht der Comic aber weder durch seine Handlung noch seine Figuren sondern viel mehr durch die Optik. Die ist auf den ersten Blick nicht klassisch schön. Die Figuren sind eher hässlich und die Hässlichkeit wird durch den Stil auch noch besonders betont. Gleichzeitig sieht der Comic in Schwarz, gelb, blau und kräftigem Rot jedoch auch wirklich toll aus! Anders und Besonders. Zudem verstecken sich überall eklige Tentakel, die den Fluch symbolisieren und wohl eher metaphorisch zu deuten sind. Ganz besonders stechen vor allem ganzseitige Panels oder die Titelseiten der einzelnen Kapitel hervor. Davon würde ich mir sogar welche an die Wand hängen!
Wer mal einen etwas anderen Comic lesen möchte kann auf jeden Fall mal zugreifen! Der Comic ist mir 17,99€ jedoch relativ teuer.

Dragon – Love is a Scary Tale (Film, Amazon Instant Video) „Kurz Kommentiert 4: Witwen, Wyrmer, Wörterbücher“ weiterlesen

Kurz Kommentiert 3: Aliens, Zombies, Hexenvolk!

Paul – Ein Alien auf der Flucht [VoD, Amazon Prime]

Die Komödie um Simon Pegg und Nick Frost versuchte damals an den Charme der Cornetto-Trilogie von Edgar Wright anzuknüpfen. Das Zweiergespann harmoniert auch in diesem seichten Roadmovie mit dem flüchtigen Alien Paul gut miteinander. Nur der Humor ist eher Flach und die Inszenierung entspricht einer durchschnittlichen amerikanischen Komödie. So bleibt das an sich eigentlich nette Setting weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Seine besten Momente hat der Film, wenn‘s ein bisschen nerdig wird – da freut sich mein Nerdherz. Etwa wenn in einer Bar eine Countryversion von der Cantina Band aus Star Wars läuft oder andere Star Wars Anspielungen gemacht werden. Positiv überrascht war ich von der erstaunlich guten CGI der Workingtitle Produktion. Klar, man hat alles schon tausendmal besser und schöner gesehen, aber Paul kann sich durchaus sehen lassen. Besonders seine Mimik und seine Augen sind gelungen. Leider schafft es der Film auf Grund oben genannter Schwächen nicht über das Mittelmaß hinaus.

Fear the walking Dead Staffel 2.2 [VoD, Amazon Prime] „Kurz Kommentiert 3: Aliens, Zombies, Hexenvolk!“ weiterlesen

Kurz Kommentiert 2: Hacker, Hotdogs, Handgranaten!

Es ist Zeit für die zweite Runde Kurz Kommentiert, viel Spaß!

Mr. Robot Staffel 2 [VoD, Amaton Prime, 12 Folgen/ca 45 Minuten]

Die zweite Staffel knüpft unmittelbar an die Handlung des Vorgängers an. Zugunsten einiger Subplots und Elliots psychischer Probleme, die im Vordergrund stehen, hatte ich das Gefühl, dass das große Ganze nur geringfügig vorangekommen ist. Dazu wird die Serie dann auch noch in ihren Erzählstrukturen komplexer beziehungsweise manchmal vielleicht sogar eher verwirrender. Das liegt daran, dass Elliots Paranoia, seine Gedächtnislücken und der Konflikt mit seinem zweiten Ich Mr. Robot im Vordergrund stehen. Neben dem Wechsel der verschiedenen Perspektiven springt die Serie nun auch vermehrt zwischen verschiedenen Zeitebenen und… Versionen der Realität hin und her „Kurz Kommentiert 2: Hacker, Hotdogs, Handgranaten!“ weiterlesen