Durchgespielt: Uncharted – The Lost Legacy [PS4]

81TvP1zfMjL._SL1500_Titel: Uncharted – The Lost Legacy
Testplattform: PS4
Studio: Naughty Dog
Publisher: Sony Interactive Entertainment
Genre: Action-Adventure, Deckungsshooter
Setting: Indien
Erscheinungsdatum: 22.08.2017
Preis: 41,99€ (affiliate Link, Stand: 30.08.17)

Nachdem ich im Mai endlich einmal die komplette Uncharted Reihe binnen 2-3 Wochen nachgeholt habe war ich richtig heiß auf the Lost Legacy. Das die sehr cineastischen Spiele machen einfach von vorne bis hinten jede Menge Spaß. Eines vorweg: Wer Uncharted 4 mochte, der wird auch the Lost Legacy mögen, wenn er denn nicht übersättigt ist.

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Besonders die nassen Böden sind nahezu fotorealistisch. Ingame Screenshot.

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Gespielt: Hellblade: Senua’s Sacrifice [PS4]

Fakten

Titel: Hellblade: Senua’s Sacrifice
Testplattform: PS4
Weitere Plattformen: PC
Studio: Ninja Theory
Genre: Action-Adventure
Setting: Psychosen, Kelten, Wikinger, Unterwelt
Erscheinungsdatum: 08.08.2017
Preis: 29,99€ (nur digital)

Ninja Theory sind ein riskantes Wagnis eingegangen und haben mit Hellblade: Senua’s Scrifice ihren ersten selbsternannten „AAA Independent“-Titel geschaffen und veröffentlicht. Warum diese Entscheidung für ihr neuestes Spiel offensichtlich eine gute Entscheidung war, möchte ich in diesem Text einmal umreißen.Hellblade: Senua's Sacrifice™_20170809160743

Story und Welt: Abstieg einer gequälten Seele in die Hölle

Im Zentrum des Spiels steht die keltische Kriegerin Senua. Schon als Kind litt sie an Psychosen, hörte Stimmen die niemand sonst vernahm und entdeckte Gesichter in den Wänden wo für andere keine waren. Der erste große Lichtblick in ihrem Leben war der junge Mann Dillion. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit Senua und nahm ihr den Geliebten und stieß sie zurück in die Finsternis. Um die Seele des Mannes zu retten tritt die Kriegerin der Pikten nun die weite Reise von den Orkney Inseln in die nordische Unterwelt Helheim an. Von Hella, der Herrscherin über das Reich der Toten, will sie Dillions Seele zurückfordern um ihr Frieden zu schenken und ihre eigenen Schuldgefühle zu besänftigen.

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Angespielt: Horizon Zero Dawn

Es gibt sie… Spiele in die man dutzende, vielleicht sogar hunderte Stunden investieren kann. Multiplayer Dauerbrenner wie Battlefield oder Overwatch und Open World Giganten wie Skyrim oder Horizon Zero Dawn. Man liebt sie oder man hasst sie. Aber eines ist sicher: Ein endgültiges Urteil zu fällen ist auf Grund des Umfangs oder der Abwechslung sehr schwierig. Nach den ersten 30 Stunden Horizon Zero Dawn habe ich, wenn ich der Ingame Statistik glauben schenke, nun erst 27% des Spiels abgeschlossen und lediglich das Startgebiet durchgequestet. Zeit für ein erstes Fazit.

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Neben dem normalen Gameplay macht es bei den tollen Kulissen und schönen Beleuchtungseffekten auch viel Spaß sich im Fotomodus auszutoben.

Fangen wir mit dem offensichtlichsten an: Horizon Zero Dawn sieht einfach umwerfend aus! Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass die „popelige“ Playstation 4 in der abgespeckten Slim-Edition noch so eine wunderschöne Welt mit so lebendiger Vegetation zustande bringt – und dass durchgehend super flüssig! Im Zusammenspiel mit den sehr gelungenen Wettereffekten und der grandiosen Beleuchtung erschafft Guerrilla Games schon alleine auf der optischen Seite eine wirklich fesselnde Spielwelt, die einfach zum Erkunden einlädt. (Ich liebe den Fotomodus!) Dazu gesellen sich dann auch noch tolle Animationen, recht glaubhafte Charaktermodelle und Gesichter. Zudem wogen alle Bodenpflanzen sanft im Wind oder rascheln, wenn der Spieler die selbstbewusste rothaarige Heldin Aloy quer durch die Botanik steuert. Wo wir schon beim Rascheln sind: Auch die Soundkulisse ist wirklich toll. Der Wind heult, der Regen plätschert vor sich hin und die Maschinen stampfen, trampeln, grölen oder trompeten und tragen so enorm zur dichten Atmosphäre bei. Die Besonderheit der postapokalyptischen Spielwelt ist die Kombination aus Jungsteinzeit und Science-Fiction. Diese Melange ist frisch und erscheint neu und ich möchte unbedingt wissen was der Menschheit wiederfahren ist und wo die Maschinen herkommen!

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Das Interface ist genreüblich und zeigt die wichtigsten Informationen und Funktionen auf einen Blick…

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The Last Guardian [PS4]

Heute gibt es eine Premiere: Mein erstes Review/mein erster richtiger Kommentar zu einem Videospiel! Und dann auch noch gleich zu meinem allerersten PS4-Titel – denn seit neuestem bin ich stolzer Besitzer eben jener Konsole.

The Last Guardian
Cover des Spiels © Sony Interactive Entertainment

Fakten

Titel: The Last Guardian
Genre: Action-Adventure
Plattform: PS4
USK: 12
Spielzeit: ca 9-12 Stunden
Studio: SIE Japan Studio,
genDESIGN
Publisher: Sony Interactive Entertainment
Erschienen: 07.12.2016
Preis: 29,99€ [affiliate Link] (Stand: 10.04.2017)

Kurzreview

Für gewöhnlich fange ich meine Reviews ja mit einer Handlungsangabe oder zumindest einer Einführung an. Im Falle des PS4-exklusiven Spiels the Last Guardian spare ich mir das jedoch einmal in separater Form, denn die Handlung ist denkbar simpel: Ein namenloser Junge wacht in einer mysteriösen Höhle neben einem noch viel mysteriöseren und recht großen Fabeltier, einem Trico, auf. Diesen Trico muss man sich in etwa als eine Chimäre aus Vogel, Hund und Katze vorstellen. Klingt komisch ist aber sehr stimmig. Das Tier ist angekettet und der Junge befreit es. Fortan suchen die beiden gemeinsam ihren Weg durch Höhlen, Minen, verwunschene Tempel und eingestürzte Türme. Im Grunde ist dies die ganze Handlung. Leider steckt auch nur wenig mehr dahinter. Das Spiel kommt jedoch wunderbar ohne eine tiefgreifende Handlung aus, denn es lebt einzig und allein von der Stimmung der Orte und vor allem von der Beziehung zwischen dem Trico und dem Jungen. Die beiden müssen nämlich zusammenfinden, lernen einander zu verstehen und vor allem zu vertrauen. So entsteht zwischen den beiden ein ganz besonderes Band, das jederzeit zu spüren ist und den Charme des Spiels ausmacht. Vor allem ist diese Beziehung ebenso Grundlage der Spielmechanik. „The Last Guardian [PS4]“ weiterlesen