Die 5 besten am Donnerstag: Die 5 besten Halloweenfilme, -Episoden und andere Medien

Moin moin und herzlichen willkommen zu den 5 besten am Donnerstag! Oder sollte ich sagen: Happy Halloween?
Der gruseligste Tag des Jahres rückt immer näher und es wird Zeit für Kostüme und Süßigkeiten aber vor allem für Halloweenfilme und -Serienspecials! Darum möchte Gorana von uns heute von uns wissen, welches „die besten Filme, Serien (oder Serienfolgen), Bücher, Comics, etc sind, die Halloween zum Thema haben. Es ist alles erlaubt was zum Gruseln bringt. Ich benutze hierzu den Überbegriff „Medienprodukte“.
Wie so oft finde ich das gar nicht so einfach und liste einfach mal fünf gute Halloween-Medienprofukte auf, die mir einfallen.

Halloween_(1978)_theatrical_poster1. Halloween (Film, 1978)

Habt ihr was anderes erwartet? Der Film ist und bleibt einfach ein Klassiker.

2. Treehouse of Horror (Halloween Specials von „Die Simpsons“

Die traditionellen mal mehr mal weniger gruseligen Halloweenspecials der Simpsons sind längst Kult und haben uns einige Perlen beschert. So etwa eine Simpsons-Version von Edgar Allen Poes „The Raven“ oder ein dieses coole Intro von Guilliermo del Toro.

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Guardians of the Galaxy Special (Juni/Juli ’17)

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© Panini Comics

Fakten

Comic: Guardians of the Galaxy Special 1-3
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Steve McNive & Sara Pichelli
Verlag: Panini (Marvel)
Seiten: 60/68/68
Lesezeit: ca 25/35/35 Minuten
Format: 16,9 x 0,3 x 25,9 cm
Erschienen: Mai & Juni 2017
Preis: 4,99€ pro Heft

Handlung

Nachdem Star Lord dem frisch zu den Guardians gestoßenem Tony „Iron Man“ Stark einen Schwank aus seiner Jugend erzählt hat, taucht bald sein alter Herr, der Herrscher von Spartax auf, der Peter – so Star Lords echter Name – von der Erde fernhalten will. In einem Konzil hat er die Anführer aller galaktischen Imperien zusammengerufen um die Erde für Tabu zu erklären und jegliche Kontaktaufnahme hart zu bestrafen. Als die Erde von den hinterhältigen Badoon dennoch angegriffen wird greifen die Wächter ein um die Erde zu schützen… und werden seitdem gejagt.

Kurzreview

In Anbetracht des Erfolgs der Guardians of the Galaxy Kinofilme ist es nicht weiter verwunderlich, dass Panini mit diesem Special ein kleines Schnupperpaket für interessierte Neulinge geschnürt hat. Die drei Ausgaben dieses Specials umfassen jeweils 60-68 Seiten und bieten jeweils circa 25-35 Minuten Lesevergnügen. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Ausschnitt aus der aktuelleren Guardians Historie und funktioniert in den ersten beiden Heften für Einsteiger auch recht gut. Das liegt vor allem daran, dass Peter Quills Originstory zu Beginn neu erzählt wird und ein neuer Handlungsbogen beginnt – das Verhängen das Tabus über die Erde. Erst im dritten Heft wird ein bisschen näher auf die Gründe eingegangen und es taucht ein neuer Charakter auf. Dieses Heft ist es auch, dass in meinen Augen nur bedingt für Einsteiger geeignet ist, da es zum einen die Handlung nicht wirklich abschließt und sich zum anderen zu sehr auf wichtige Ereignisse im Marveluniversum bezieht, die man zum besseren Verständnis kennen sollte.
Die Kürze der Hefte und die Tatsache, dass es sich nur um einen winzigen Ausschnitt aus dem Marveluniversum handelt führt auch dazu, dass es kaum Charakterentwicklung gibt und Neuleser kaum an die Charaktere herangeführt werden. Kennt man die Kinofilme hat man jedoch genügend Wissen um die Charaktere um schnell reinzukommen. Auch wenn das Marvel CInematic Universe (MCU) und das Marvel-Comicuniversum zwei verschiedene Paar Schuhe sind hat Rocket etwa genauso eine große Klappe wie im Film und auch Gamora ist hier die gnadenlose Kämpferin mit starker Persönlichkeit und so weiter. So findet man sich auch als Neuling recht gut zwischen den Figuren zurecht. Motivationen und Entwicklung fehlen trotzdem ein bisschen.
Optisch gibt sich der Comic keine Blöße und weiß mit schicken Zeichnungen und kräftigen Farben zu überzeugen. Mir gefiel persönlich sehr gut, dass der Comic die gewohnte Struktur „erst Linke, dann rechte Seite“ häufiger aufbricht und die Panels über eine Doppelseite hinweg in drei Zeilen anordnet. Möchte man etwas kritisieren, dann könnte man anmerken, dass der Zeichenstil sehr generisch ist und vielen anderen Superheldencomics zum Verwechseln ähnlich sieht.

Fazit

Wer die Guardians oft he Galaxy im Kino mochte und einmal in den Comicursprung reinschnuppern möchte um zu sehen ob sich ein Einstieg lohnt, der ist bei diesem Special genau richtig. Wer sich eine wirklich abgeschlossene kurzweilige Miniserie erhofft oder ohnehin schon Marvelleser ist, der kann dieses Special ruhig überspringen.

 

Road to Alien: Covenant | Prologue

Heute ist es endlich soweit und Ridley Scotts neuester Streich Alien: Covenant startet in den deutschen Kinos. Zur finalen Einstimmung auf den Kinobesuch möchte ich euch kurz die beiden Prolog Kurzfilme vorstellen. Zum Verständnis von Alien: Covenant ist die Kenntnis der Filme wahrscheinlich nicht essentiell, aber sie sind gut um schon mal in die richtige Stimmung zu kommen. Man beachte die extrem hohe Produktionsqualität der beiden Videos.

Der Kurzfilm Alien: Covenant |Prologue: The Crossing erzählt von Elisabeth Shaws und Davids Reise zur Heimatwelt der Konstrukteure nach den Ereignissen auf LV-223 in Prometheus.

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Road to Alien: Covenant: Prometheus – Dunkle Zeichen

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© 20th Century Fox

2012 war es endlich soweit: Mit Prometheus brachte Alien-Urvater Ridley Scott nach über 30 Jahren endlich seinen zweiten Film des Alien-Franchise heraus. Als Prequel zum ersten Alien konzipiert und vermarktet enttäuschte der Film viele Fans auf den ersten Blick. Nach einer weiteren Sichtung ist der Grund für mich völlig klar: Wer bei diesem Alien-Prequel wirklich ein Alien-Prequel erwartet bekommt nicht das, was die Verpackung verspricht, oder vielmehr nicht das, was viele Fans sich darunter vorgestellt haben. Oberflächlich betrachtet gibt es nämlich kaum Verbindungen zum ersten Auftritt des „unheimlichen Wesens aus einer anderen Welt“. Das ikonische Alien tritt nicht einmal auf. Der zeitliche Abstand zu Ripleys Kampf gegen den Xenomorph an Board der Nostromo ist einfach zu groß um direkte Verbindungen zu ziehen. Viele vergaßen, dass Scott schon damals mit dem Gedanken liebäugelte mehrere Prequels zu drehen. Der Bogen zum ersten Film ist also ein weiterer, der erst in Fortsetzungen wie Alien: Covenant weitergeschlagen wird.
Nachdem die Wissenschaftler Elisabeth Shaw und Charlie Halloway 2089 Wandgemälde und Reliefs verschiedenster untergegangener Kulturen entdecken, die alle von hünenhaften Wesen berichten und dieselbe Planetenkonstellation zeigen, finanziert der Tycoon Weyland eine Reise zum mutmaßlichen Ursprungsplaneten der menschenähnlichen Aliens. Nach zweijährigem Kälteschlaf ist das Ziel erreicht: Der Mond LV-223, der in der habitablen Zone eines weit entfernten Sonnensystems liegt. „Road to Alien: Covenant: Prometheus – Dunkle Zeichen“ weiterlesen

Road to Alien: Covenant: Alien – Die Wiedergeburt

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© 20th Century Fox

1997 war es so weit, der vierte Teil der Aliensaga fand seinen Weg ins Kino und wird somit 20 Jahre alt – wenn das mal kein weiterer Grund ist sich die Kinofassung von damals erneut anzusehen. Nach seinem Erfolg mit Delicatessen bekam mit dem Franzosen Jean-Pierre Jeunet bereits der vierte Regisseur die Chance die Saga weiterzuerzählen.
Dieser vierte Teil setzt 200 Jahre nach dem Finale von Alien 3 ein, in dem Ripley sich und die Alienkönigin tötete. Skrupellose Militärs und Wissenschaftler versuchen aus alten Proben Ellen Ripley und mit ihr die Alienkönigin zu klonen um Aliens für militärische Zwecke zu züchten. Mit Hilfe der neu geschaffenen Alienkönigin gelingt es den Wissenschaftlern an etliche Eier mit Facehuggern zu gelangen. Nun braucht es nur noch Wirte für die Parasiten, in denen neue Alien heranreifen können. Die lässt der Leiter der Forschungseinrichtung von einer Gruppe Raumpiraten besorgen, die sich für einige Tage in der Station einquartieren. Die geklonte Ripley entdeckt währenddessen ungeahnte Kräfte und Eigenschaften an sich, denn ihr Erbgut wurde mit dem der Königin vermischt…

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Road to Alien: Covenant: Alien 3 (1992)

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© 20th Century Fox

Im dritten Streich unter dem dritten Regisseur landet Ripley auf dem Planeten Fury 161, einer aufgegebenen Strafkolonie für männliche Schwerverbrecher. Nachdem die Säure eines Facehuggers einen Brand auf dem Schiff auslöste, wurde die Rettungskapsel in der sich Bishop, Hicks, Newt und Ripley befanden abgesprengt. Die Bruchlandung auf dem unwirtlichen Platen Fury 161 überlebt Ripley als Einzige. Oder doch nicht?
Man ahnt es schon: Natürlich hat sie etwas von der Alienbrut mit eingeschleppt und der Horror beginnt von Neuem. Finchers Alienversion stellt dabei eine teilweise Rückkeht zum Ur-Alien dar und kann als eine Mischung aus Teil Eins und Zwei gesehen werden. So gibt es wieder nur ein Alien und der Horrorfaktor ist nach Aliens wieder etwas gestiegen. Dafür fehlt die klaustrophobische Enge der Nostromo. Viel mehr lebt das Setting im Straflager von der Größe der Anlange, denn auch so weiß man nie wo man sicher ist und wo das Monster als nächstes zuschlägt. Die Story an sich zehrt unter anderem davon, dass Ripley sich als Frau unter vielen gewaltbereiten Männern, die jahrelang keine Frau gesehen haben, behaupten muss und sich wunderbar durchsetzt. Durch die Anfangs recht große Gruppe von Wärtern und Insassen ergibt sich ein relativ hoher Bodycount für den sich das Alien in bester Slasher-Manier verantwortlich zeichnet. Wirklich neu ist hieran natürlich nichts. Der Film vermag aber dennoch zu unterhalten. Das liegt vor allem an der starken Sigourney Weaver, die Ripley als starke Frau und gleichzeitig gebrochene Mutter, die mit Newt grade ihr zweites Quasi-Kind verloren hat, zu spielen vermag, denn alle übrigen Figuren sind ziemlich unbedeutend, wodurch viele Tode ihre Wirkung verfehlen. Die Mutterthematik zieht sich übrigens durch den ganzen Film und ist sehr gelungen umgesetzt. Ebenfalls durch den ganzen Film ziehen sich latente religiöse Bezüge und Themen, die allein schon durch den apokalyptischen Kult der Insassen in den Fokus rücken. Dieser Kniff erscheint allerdings etwas aufgesetzt und unnötig, fließt aber stellenweise auch durchaus schick in Finchers düstere und kühle Bilder ein. Das Strafgefangenenlager mit seinen verworrenen Gängen, großen Hallen, langen Fluren und viel abgerocktem Industrie-Charme bietet dem Geschehen eine stimmungsvolle Bühne, konnte mich aber nicht so sehr überzeugen wie die Kulissen der ersten beiden Franchiseausflüge.

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Road to Alien: Covenant: Aliens – Die Rückkehr (1986)

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© 20th Century Fox

Auf Ridley Scotts ersten Alien-Film folgte also 1986, diesmal durch James Cameron, die Rückkehr der fiesen Biester aus dem All. Die Handlung des zweiten Teils knüpft dabei nahtlos an die Ereignisse aus „Alien“ an.

Nachdem Ellen Ripley 57 Jahre lang im Kälteschlaf durch den Welttraum trieb, wird ihr Raumgleiter von einem Bergungsschiff entdeckt und zu einer Raumstation gebracht. An Bord erfährt sie, dass LV-426 (der Planet aus Teil 1) inzwischen kolonialisiert wurde. Bis der Kontakt zu besagter Kolonie unerwartet abbricht glaubt ihr Niemand die Erzählungen über die Ereignisse an Bord der Nostromo. Als einzige, die bisher Erfahrungen mit der außerirdischen Lebensform sammeln konnte, wird Ripley als Spezialistin mit einer Militäreinheit zur Kolonie auf LV-426 geschickt um die Lage zu erkunden. Das Bild vor Ort ist erschreckend: Die Truppe um Ripley trifft auf Spuren von Kämpfen und Aliennestern und auch der erste Angriff lässt nicht lange auf sich warten. Wie es scheint gibt es in der Kolonie keine Überlebenden…
Der Regiewechsel zog auch einen Stilwechsel nach sich. Weg ging es vom eher gemächlich erzählten Horror des sehr düsteren ersten Teils hin zu wesentlich mehr Action und vor allem mehr Aliens. Der Militärtruppe sei Dank kommt es nun zu der einen oder anderen Schießerei und Explosion. Leider erreicht der zweite Teil dadurch nicht mehr ganz die atmosphärische Dichte des ersten Teils und ist weniger klaustrophobisch. Die neuen Sets an sich sind aber nicht weniger stimmungsvoll und gut gestaltet als im Vorgänger. Sie werden nur anders, actionlastiger inszeniert. „Road to Alien: Covenant: Aliens – Die Rückkehr (1986)“ weiterlesen

Road to Alien: Covenant: Alien (1979)

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© 20th Century Fox

Da der Kinostart von Ridley Scotts Alien Covenant als Sequel zu Premetheus und Prequel der Aliensaga immer näher rückt wurde es höchste Zeit mich nach und nach mal wieder der Aliensaga zu widmen. Im Rahmen einer kleinen „Road to Alien Covenant“-Artikelserie möchte ich zu jedem der mittlerweile fünf Filme einen kleinen Kommentar abgeben.

Auf dem Rückweg zur Erde empfängt das Raumschiff Nostromo ein unbekanntes Notsignal. Auf Grund eines allgemeinen Protokolls ist die Crew zur Hilfeleistung verpflichtet und wird vom Bordcomputer aus dem Kälteschlaf geweckt. Sie verfolgen das Signal bis zu dem unwirtlichen und kalten Planeten LV-426 und stoßen dort auf ein unbekanntes verunglücktes Raumschiff. Im Inneren finden sie die sterblichen Überreste einer außerirdischen Lebensform und eine Art Nest, welches voller ungeschlüpfter Eier ist. Kane, eines der Besatzungsmitglieder, wird von einem frisch geschlüpften Alien angegriffen und gelähmt. Während Ellen Ripley, ihres Zeichens dritter Offizier an Bord der Nostromo, nach gründlicher Analyse zu dem Schluss kommt, dass es sich wahrscheinlich nicht um ein Not- sondern um ein Warnsignal handelte, wird Kane an Bord der Nostromo zurückgebracht und vom wissenschaftlichen Offizier untersucht. Ein fremder Organismus sitzt fest auf Kanes Gesicht und lässt sich nicht ohne weiteres entfernen, da das Blut des Aliens eine höchst ätzende Säure zu sein scheint und es seinen Schwanz fest um Kanes Hals gewickelt hat. Nach einiger Zeit fällt das scheinbar parasitäre Alien tot von Kanes Gesicht ab und dieser scheint wieder gesund und munter zu sein. Doch bald beginnt sich etwas in Kanes Brust zu regen und sucht sich seinen blutigen Weg nach Draußen. Das kleine Wesen versteckt sich in den Lüftungsschächten des Raumschiffs und beginnt sich zu häuten und zu wachsen…

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Guten Rutsch, Dankeschön und Kinoausblick 2017!

Moin,

2016 neigt sich nun also dem Ende entgegen. In vielerlei Hinsicht war dies kein gutes Jahr. Unzählige tote Prominente (allen voran hat mich besonders Carrie Fishers Tod getroffen), politische Vollkastastrophen (Trump, AfD, Erdogan,…), schlechte Filme (z.B. Sausage Party) und einen miesen Sommer gibt es zu betrauern. Doch war es auch das Jahr, in dem ich zu Comics gefunden und diesen Blog gestartet habe. Fünf Monate habe ich mit Luziferians Medienecke nun schon durchgehalten. Darum möchte ich mich einmal für eure Klicks, Likes und Kommentare bedanken!

giphy

Und ich habe schonmal einen Blick riskiert, welche Kinofilme uns in den ersten sechs Monaten des neuen Jahres erwarten bzw. welche Kinostarts mich interessieren. Da mein filmisches Interesse sehr breit gefächert ist umfasst die Liste allerhand Filme, die thematisch für meinen Blog nicht relevant sind. Ich überege aber eine monatliche Rubrik einzuführen, in der ich einen Film rezensiere, der thematisch aus dem Rahmen fällt. Frei nach dem Motto „Über den Tellerrand geschaut“. Was hieltet ihr davon und welche Filmstarts der ersten Jahreshälfte interessieren euch?

Guten Rutsch ins neue Jahr, Gesundheit, Freude und viele gute Filme für 2017!

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