Tomb Raider (2018) [Kino]

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 © Warner Bros. GmbH

Fakten

Titel: Tomb Raider
Regie: Roar Uthaug
Drehbuch: Alastair Siddons, Geneva Robertson-Dworet
Genre:  Abenteuer, Action, Videospieleverfilmung
Produktion: MGM, Warner Bros. Pictures, GK FIlms
Verleih: Warner Bros. GmbH
Laufzeit: 118 Minuten
Kinostart: 15.03.2018

Handlung

Sieben Jahre ist es her, dass Richard Croft, Laras Vater, verschwunden ist. Nun tritt sie endlich ihr Erbe an und entdeckt in den Unterlagen ihres Vaters Hinweise auf seine letzte Reise: Von Hongkong aus brach er zur Insel Yamatai auf, der letzten Ruhestätte der japanischen Todeskönigin Himiko, deren bloße Berührung nach alten Mythen Tod und Verderben brachte. Um jeden Preis wollte er das Grab vor der mysteriösen Organisation Namens Trinity finden, die Himikos Fluch für ihre eigenen Zwecke einsetzen würde sollte sie das Grab zuerst finden.
Auf der Spur ihres Vaters begibt Lara sich auf die Suche nach der Insel Yamatai… „Tomb Raider (2018) [Kino]“ weiterlesen

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Kurz Kommentiert 11: Zeitreisen, Zukunftsängste, gute Freunde!

Frohes Neues Jahr!

Ich wünsche euch viel Glück und Gesundheit für euch und eure lieben. Über die eher faulen Weihnachstage und die Zeit „zwischen den Jahren“ war ich nicht gänzlich untätig und habe das eine oder andere gesehen, gespielt und gelesen.

LIS
© Dontnod Entertainment & Square Enix

Life is Strange
(Videospiel)

Da ich nach Weihnachten erstmal krank im Bett lag nutzte ich die Gunst der Stunde Life is Strange auf der PS4 nachzuholen. Neuerdings erscheint Life is Strange auch für mobile Endgeräte.
In dieser Mischung aus Zeitreise-Thriller und Coming-of-Age-Independent-Film liegt der Fokus eher auf der spannenden Story und den großartigen Hauptfiguren als auf Spielmechaniken. Das soll heißen, dass man kein Videospiel im klassischen Sinne erwarten darf. Es gibt relativ viele Videosequenzen und vor allem Multiple Choice Gespräche. Der Clue dabei ist, dass sich viele Entscheidungen auf die weitere Handlung und das Endergebnis des Spiels auswirken. Und was macht man, falls man sich dumm entschieden hat oder lieber eine andere Richtung einschlagen möchte? Man dreht die Zeit zurück und führt das Gespräch erneut! Und zwar so oft, bis man das gewünschte Ergebnis erzielt. „Kurz Kommentiert 11: Zeitreisen, Zukunftsängste, gute Freunde!“ weiterlesen

Kurz Kommentiert 9: Mombies, Lichtgestalten, Demogorgons!

stranger-things-staffel-2Stranger Things Season 02 (TV-Serie, Netflix)

Was folgt auf die erste Staffel Stranger Things? Richtig, die zweite! Ende Oktober war es endlich soweit und die langerwartete Fortsetzung der Netzflixserie fand ihren Weg in unsere Wohnzimmer!
Die Handlung setzt ziemlich genau ein Jahr nach den Ereignissen der ersten Staffel ein und bietet von allem etwas mehr – Mehr Szenen in der Upside-Down, mehr Demogorgons, mehr Figuren, mehr Action! Das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Alles wird ein bisschen größer und hat nicht mehr den Underdogcharme sondern die Produzenten standen unter Zugzwang und mussten liefern. Herausgekommen ist dabei eine würdige Fortsetzung, die meines Erachtens allerdings nicht ganz an die wirklich tolle erste Staffel heranreicht. Dabei macht die Staffel eigentlich alles richtig. Vor allem die Erweiterung des Casts ist wirklich toll und passt sehr gut. Das ganze Ensemble harmoniert einfach unglaublich gut und alle Generationen tun mal wieder ihr Möglichstes um die große Katastrophe abzuwenden. Besonders positiv fallen die beiden neuen Figuren Bob und Max auf. Vor allem Bob ist einfach sympathisch – und sorgt für ein schönes Goonies Easteregg! Überhaupt stimmt das 80es-Feeling wieder. Da ist sogar eine Anlehnung an Camerons Aliens drin!
Also: Wer Staffel 1 zu „klein“ fand, dem dürfte Staffel 2 noch besser gefallen als die erste. Und wer schon die erste Staffel gar nicht mochte, der muss in die zweite gar nicht reinschauen. Für alle anderen gilt: Anschauen, wenn nicht schon geschehen! „Kurz Kommentiert 9: Mombies, Lichtgestalten, Demogorgons!“ weiterlesen

Overwatch: Anthology Vol. 1

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© Dark Horse Comics

Fakten

Comic: Overwatch: Anthology Volume 1

Autor: Diverse
Zeichner: Diverse
Verlag: Dark Horse Comics

Sprache: Englisch
Seiten: 144
Lesezeit: ca 85-90 Minuten (ohne Gallerie)
Format: 17,5 x 1,5 x 26,7 cm
Erschienen: 10.10.2017
Preis: 12,99 € (affiliate Link, stand: 23.10.17)

Kurzreview

Bei der Overwatch Anthology Volume 1 handelt es sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten in Comicform aus dem – wer hätte es gedacht? – Overwatch-Universum. Da es in einem kompetitiven Multiplayer-Shooter schwierig ist große Geschichten zu erzählen, diese aber genau Blizzards Markenzeichen sind, hat sich der Spieleentwickler/Publisher etwas Besonderes einfallen lassen: Die Geschichten rund um die Charaktere des Heldenshooters werden nur zu einem winzigen teil im Spiel selbst, sondern viel mehr in anderen Veröffentlichungen erzählt. Hauptsächlich setzten die Jungs und Mädels aus dem Schneesturm dabei auf sehr aufwändig animierte und wirklich cool gemacht Kurzfilme und auf Webcomics. Diese sind frei auf der Overwatch-Website verfügbar und für jedermann zugänglich. Zusätzlich erschien diesen Monat aber auch eine gedruckte Variante der ersten 12 Comics – die Overwatch Anthology Volume 1. Wie schon bei anderen Projekten, wie die Chroniken von World of Warcraft, hat Blizzard sich einmal mehr mit dem erfahrenen Comicverlag Dark Horse Comics zusammengetan.

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Gespielt: Hellblade: Senua’s Sacrifice [PS4]

Fakten

Titel: Hellblade: Senua’s Sacrifice
Testplattform: PS4
Weitere Plattformen: PC
Studio: Ninja Theory
Genre: Action-Adventure
Setting: Psychosen, Kelten, Wikinger, Unterwelt
Erscheinungsdatum: 08.08.2017
Preis: 29,99€ (nur digital)

Ninja Theory sind ein riskantes Wagnis eingegangen und haben mit Hellblade: Senua’s Scrifice ihren ersten selbsternannten „AAA Independent“-Titel geschaffen und veröffentlicht. Warum diese Entscheidung für ihr neuestes Spiel offensichtlich eine gute Entscheidung war, möchte ich in diesem Text einmal umreißen.Hellblade: Senua's Sacrifice™_20170809160743

Story und Welt: Abstieg einer gequälten Seele in die Hölle

Im Zentrum des Spiels steht die keltische Kriegerin Senua. Schon als Kind litt sie an Psychosen, hörte Stimmen die niemand sonst vernahm und entdeckte Gesichter in den Wänden wo für andere keine waren. Der erste große Lichtblick in ihrem Leben war der junge Mann Dillion. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit Senua und nahm ihr den Geliebten und stieß sie zurück in die Finsternis. Um die Seele des Mannes zu retten tritt die Kriegerin der Pikten nun die weite Reise von den Orkney Inseln in die nordische Unterwelt Helheim an. Von Hella, der Herrscherin über das Reich der Toten, will sie Dillions Seele zurückfordern um ihr Frieden zu schenken und ihre eigenen Schuldgefühle zu besänftigen.

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Angespielt: Horizon Zero Dawn

Es gibt sie… Spiele in die man dutzende, vielleicht sogar hunderte Stunden investieren kann. Multiplayer Dauerbrenner wie Battlefield oder Overwatch und Open World Giganten wie Skyrim oder Horizon Zero Dawn. Man liebt sie oder man hasst sie. Aber eines ist sicher: Ein endgültiges Urteil zu fällen ist auf Grund des Umfangs oder der Abwechslung sehr schwierig. Nach den ersten 30 Stunden Horizon Zero Dawn habe ich, wenn ich der Ingame Statistik glauben schenke, nun erst 27% des Spiels abgeschlossen und lediglich das Startgebiet durchgequestet. Zeit für ein erstes Fazit.

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Neben dem normalen Gameplay macht es bei den tollen Kulissen und schönen Beleuchtungseffekten auch viel Spaß sich im Fotomodus auszutoben.

Fangen wir mit dem offensichtlichsten an: Horizon Zero Dawn sieht einfach umwerfend aus! Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass die „popelige“ Playstation 4 in der abgespeckten Slim-Edition noch so eine wunderschöne Welt mit so lebendiger Vegetation zustande bringt – und dass durchgehend super flüssig! Im Zusammenspiel mit den sehr gelungenen Wettereffekten und der grandiosen Beleuchtung erschafft Guerrilla Games schon alleine auf der optischen Seite eine wirklich fesselnde Spielwelt, die einfach zum Erkunden einlädt. (Ich liebe den Fotomodus!) Dazu gesellen sich dann auch noch tolle Animationen, recht glaubhafte Charaktermodelle und Gesichter. Zudem wogen alle Bodenpflanzen sanft im Wind oder rascheln, wenn der Spieler die selbstbewusste rothaarige Heldin Aloy quer durch die Botanik steuert. Wo wir schon beim Rascheln sind: Auch die Soundkulisse ist wirklich toll. Der Wind heult, der Regen plätschert vor sich hin und die Maschinen stampfen, trampeln, grölen oder trompeten und tragen so enorm zur dichten Atmosphäre bei. Die Besonderheit der postapokalyptischen Spielwelt ist die Kombination aus Jungsteinzeit und Science-Fiction. Diese Melange ist frisch und erscheint neu und ich möchte unbedingt wissen was der Menschheit wiederfahren ist und wo die Maschinen herkommen!

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Das Interface ist genreüblich und zeigt die wichtigsten Informationen und Funktionen auf einen Blick…

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Is Video Game Photography a Thing now? [Horizon Zero Dawn]

Moin,

seit vielen Jahren bin ich mal mehr mal weniger intensiv PC- und Videospielespieler. Eigentlich seit ich denken kann. Angefangen hat es damals mit dem PC, der ersten Playstation und hin und wieder dem NES oder SNES bei Freunden. Viel später trat dann die Fotografie in mein Leben. Zunächst übernahm ich in Urlauben das Fotografieren und interessierte mich schließlich immer mehr dafür. Seit Mitte 2011 bin ich nun mit eigenen Kameras unterwegs und semiprofessionellen Ansprüchen verhaftet. Aber was hat das miteinander zu tun? 

Eigentlich schon fast immer boten PC-Spiele die Möglichkeit Screenshots anzufertigen. Einfach Schnappschüsse des aktuellen Bildschirms. Irgendwann kamen dann Spiele, die eine Kamera als Spielelement etablierten, wie etwa die Project Zero Reihe oder gar Pokemon Snap. Und heute? Da gibt es die Smartphonekamera von GTA V, die eigene soziale Netzwerke füllt, oder das aktuelle Final Fantasy. Noch spannender sind einige Mods für Spiele wie Mafia, die erlauben mit „richtigen“ Kameras herumzulaufen und wirklich zu fotografieren.

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Screenshot aus The Last Guardian, PS4

Die aktuelle Spitze ist für mich jedoch der sogenannte Fotomodus in spielen wie Horizon Zero Dawn. Dieses Spiel ist auch der Anlass für diesen Artikel. Ursprünglich wurde dieses Tool wahrscheinlich entwickelt um für Marketingzwecke besonders schöne Screenshots erstellen zu können und das Spiel von seiner besten Seite zu präsentieren. Doch zum Glück hat es dieses Tool auch in die Verkaufsversion des Spiels geschafft, denn als Fotograf, (im studentischen Rahmen) Regisseur, Director of Photography und Beleuchter habe ich dieses Tool innerhalb weniger Tage lieben gelernt. Warum? Weil moderne Spiele einfach traumhaft schöne, düstere, gruselige oder einfach coole Kulissen bieten, die ich auch im echten Leben fotografieren wollen würde. Und dieser Modus gibt mir im gewissen Rahmen freie Gestaltungsmöglichkeiten, was die Wahl des Bildausschnitts, der Winkel, der Tiefenschärfe, des Farbfilters etc. betrifft. Sogar die Tageszeit kann ich meistens frei bestimmen und so meinem Geschmack anpassen oder den günstigsten Sonnenstand herausfinden – egal wann ich den Ort besuche.

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The Last Guardian [PS4]

Heute gibt es eine Premiere: Mein erstes Review/mein erster richtiger Kommentar zu einem Videospiel! Und dann auch noch gleich zu meinem allerersten PS4-Titel – denn seit neuestem bin ich stolzer Besitzer eben jener Konsole.

The Last Guardian
Cover des Spiels © Sony Interactive Entertainment

Fakten

Titel: The Last Guardian
Genre: Action-Adventure
Plattform: PS4
USK: 12
Spielzeit: ca 9-12 Stunden
Studio: SIE Japan Studio,
genDESIGN
Publisher: Sony Interactive Entertainment
Erschienen: 07.12.2016
Preis: 29,99€ [affiliate Link] (Stand: 10.04.2017)

Kurzreview

Für gewöhnlich fange ich meine Reviews ja mit einer Handlungsangabe oder zumindest einer Einführung an. Im Falle des PS4-exklusiven Spiels the Last Guardian spare ich mir das jedoch einmal in separater Form, denn die Handlung ist denkbar simpel: Ein namenloser Junge wacht in einer mysteriösen Höhle neben einem noch viel mysteriöseren und recht großen Fabeltier, einem Trico, auf. Diesen Trico muss man sich in etwa als eine Chimäre aus Vogel, Hund und Katze vorstellen. Klingt komisch ist aber sehr stimmig. Das Tier ist angekettet und der Junge befreit es. Fortan suchen die beiden gemeinsam ihren Weg durch Höhlen, Minen, verwunschene Tempel und eingestürzte Türme. Im Grunde ist dies die ganze Handlung. Leider steckt auch nur wenig mehr dahinter. Das Spiel kommt jedoch wunderbar ohne eine tiefgreifende Handlung aus, denn es lebt einzig und allein von der Stimmung der Orte und vor allem von der Beziehung zwischen dem Trico und dem Jungen. Die beiden müssen nämlich zusammenfinden, lernen einander zu verstehen und vor allem zu vertrauen. So entsteht zwischen den beiden ein ganz besonderes Band, das jederzeit zu spüren ist und den Charme des Spiels ausmacht. Vor allem ist diese Beziehung ebenso Grundlage der Spielmechanik. „The Last Guardian [PS4]“ weiterlesen